Presse
gesammelte Presseberichte, Radio- und TV-Beiträge:
Ein Kunstwerk ohne Worte: "Über Österreich" kommt am 30. April ins Kino und zeigt das Land aus neuer Perspektive – eindrucksvoll und nachdenklich.
Inhaltlich bleibt Riha jedoch nicht bei der reinen Schönheit stehen. Während die erste Hälfte fast wie ein Werbefilm wirkt, kippt die Erzählung bewusst. (…)
Diese dramaturgische Wendung verleiht dem Werk zusätzliche Tiefe und hält die Spannung bis zum Schluss. Die Balance zwischen Faszination und kritischer Reflexion gelingt dabei eindrucksvoll – Verherrlichung und Nachdenklichkeit liegen oft nahe beieinander. (…)
"Über Österreich – eine höhere Sicht" ist damit weit mehr als eine klassische Dokumentation: ein berührender, visuell beeindruckender Film, der bewusst Fragen offenlässt und sein Publikum zum Nachdenken einlädt.
"Über Österreich – Eine höhere Sicht" ist einefilmische Meditation, die das Land als Geografieatlas betrachtet.
Unter der Leitung des musikalischen Direktors Walter Werzowa verschmelzen Bild und Klang zu einer Erfahrung der Entschleunigung. (...) Es wird gleichgültig, wo man sich befindet. Man lässt sich darauf ein, gibt der Sogkraft der Perspektive nach. (...)
Über Österreich ist der erste österreichische Film, der im technologisch hochwertigen Standard Dolby Vision und Dolby Atmosend gefertigt wurde. Man muss den Film nicht zwingend in dafür ausgestatteten Kinos sehen, aber es empfiehlt sich. Denn in der optischen und klanglichen Raumfülle entwickelt Über Österreich sein Potenzial.
Die Dramaturgie reicht dabei von der unberührten Natur bis hin zu den zerstörerischen Spuren der menschlichen Zivilisation. Die aktuelle Dringlichkeit ist am wirksamsten an den Folgen des Klimawandels zu sehen: Dürre, Flut und schmelzende Gletscher. Ein filmisches Landschaftsarchiv als Erinnerung, Mahnung und Utopie zugleich.
Vielleicht ist das die eigentliche Leistung dieses Films: dass er die Welt nicht erklärt, sondern sie uns neu sehen lässt. Dass er Schönheit zeigt, ohne sie zu verherrlichen, und Zerstörung sichtbar macht, ohne sie auszustellen. Und dass er dem Zuschauer einen Blick ermöglicht, der zugleich distanziert und zutiefst berührend ist.










